Erfolgsgeschichte mit Potenzial nach oben

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Bildunterschrift: Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss der Riester-Sparer mindestens vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres in den Riester-Vertrag einzahlen. Die Grundzulage beim Riester-Sparen betraegt 154 Euro jaehrlich, Elte
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kts by pressekat.de - 08.12.2011 02:06 - (djd). Die Riester-Rente wird zehn Jahre alt. Fast 15 Millionen Bundesbuerger haben bisher insgesamt etwa 37 Milliarden Euro in die entsprechenden Vertraege eingezahlt. Die ueppigen Zulagen vom Staat machen diese Form der privaten Altersvorsorge so attraktiv. Die Zahlen zur Riester-Rente sind zwar beachtlich - dennoch wird sie bisher nur von etwa jedem dritten Berechtigten genutzt.

Fast zwei Drittel fuehlen sich unzureichend informiert

Der Grund dafuer ist nicht zuletzt ein Mangel an Wissen ueber die Vorzuege der staatlich gefoerderten Altersvorsorge. Einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Allianz Deutschland AG zufolge wuerden sich 61 Prozent - also fast zwei Drittel - der Deutschen mehr Informationen wuenschen. Auch nach Ansicht von Udo Roessler von der Allianz Deutschland AG ist das Potenzial der Riester-Rente laengst nicht ausgeschoepft. Zum einen muesse sie weiter vereinfacht werden, um noch attraktiver zu werden. Zum anderen sei aber noch mehr Aufklaerung erforderlich - denn immer wieder wuerden falsche Behauptungen dazu in die Welt gesetzt.

Riester-Rente lohnt sich fuer die allermeisten Buerger

Ein wiederkehrendes Argument: Gerade fuer Gering- oder auch Durchschnittsverdiener lohne sich die Riester-Rente nicht. Ein Argument, dem Udo Roessler widerspricht: "Zu solch irrefuehrenden Ergebnissen kommt es nur dann, wenn man die gesamten, den Kunden gewaehrten Leistungen - insbesondere aus der ueberschussbeteiligung - nicht angemessen beruecksichtigt." Bei einer korrekten Betrachtungsweise rechnet sich fuer die meisten Buerger, insbesondere Geringverdiener und Familien, keine Vorsorge so gut wie die Riester-Rente.

Ein anderer Kritikpunkt: Die eigentlichen Zielgruppen wuerden mit Riester nicht erreicht. Tatsaechlich nehmen aber nach Angabe der Zentralen Zulagenstelle fuer Altersvermoegen (ZfA) gerade Menschen mit geringem Einkommen und Familien mit Kindern die Zulagenfoerderung in erheblichem Masse in Anspruch: Rund 30 Prozent der Empfaenger verfuegten demnach im Beitragsjahr 2009 ueber ein Einkommen von bis zu 10.000 Euro, rund 50 Prozent von bis zu 20.000 Euro und knapp 70 Prozent von bis zu 30.000 Euro.
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Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss der Riester-Sparer mindestens vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres in den Riester-Vertrag einzahlen. Die Grundzulage beim Riester-Sparen betraegt 154 Euro jaehrlich, Elte - Copyright: © Foto: djd/Allianz Deutschland
61 Prozent - also fast zwei Drittel - der Deutschen wuerden sich mehr Informationen zur staatlichen Foerderung der privaten Altersvorsorge wuenschen. - Copyright: © Foto: djd/Allianz Deutschland
Die Alterseinkommen der meisten Bundesbuerger werden sich auch kuenftig oberhalb der Grundsicherung bewegen - deshalb wird auch keine Anrechnung der Riester-Rente erfolgen. - Copyright: © Foto: djd/Allianz Deutschland
Nur wer privat Altersvorsorge betreibt - etwa ueber einen Riester-Vertrag -, kann seinen Ruhestand entspannt geniessen. - Copyright: © Foto: djd/Allianz Deutschland
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